Es ist ein Kiwanis-Urlaub!

Viele Kiwanis-Mitglieder nutzen die interessanten Veranstaltungsorte, in denen die Kongresse abgehalten werden, dazu, ihre Reisepläne weiter auszubauen. Lassen Sie uns einen Blick auf einige Reisebilder und -geschichten werfen.  

Graham Chick  
Kiwanis Club North-West Christchurch   
Distrikt Neuseeland-Südpazifik  
Kiwanis-International-Kongress 2017, Paris, Frankreich

Wir buchten eine Schifffahrt auf dem Rhein. Das Schiff legte in der Schweiz ab, das Endziel war Amsterdam. Es war unsere erste luxuriöse Flusskreuzfahrt. Das Schiff fuhr sanft durch die Nacht, während wir schliefen. Tagsüber hatten wir ausreichend Zeit, die angelaufenen Häfen entlang des Flusses zu erkunden. Wir hatten sehr viel Spaß dabei, gemeinsam mit den anderen zehn Kiwanis-Mitgliedern aus Neuseeland zu reisen. Manchmal ging es sehr chaotisch und laut zu. Am Ende der Kreuzfahrt, in Amsterdam, trennten wir uns und starteten unsere eigene zehntägige Tour. Wir verbrachten zusätzliche Tage in Airbnb-Unterkünften in Amsterdam, Brügge und Bayeux, bevor wir in Paris wieder zusammentrafen. Dort teilten wir uns ein fünf Schlafzimmer großes Apartment und nahmen am Kiwanis-International-Kongress teil. Die Schönheiten, die Paris zu bieten hat, wurden ausreichend erkundet. Ein Höhepunkt unserer Reise war die Schweiz, insbesondere Luzern. Wir entdeckten eine wunderbare Eisdiele mit verlockenden Eiswaffeln direkt vor unserer Tür!  


Marge Crouch  
Kiwanis Club Lawrence, Indiana  
Distrikt Indiana   
Kiwanis-International-Kongress 2001, Taipeh, Taiwan

Die Reise über den Pazifik verlief ereignislos. Die meisten von uns schliefen während des Fluges. (Marge reiste gemeinsam mit ihrem Ehemann und vier Freunden.) Der eintägige Zwischenstopp in Japan war eine willkommene Unterbrechung und gab uns die Gelegenheit, Japan kennenzulernen. Trotz Jetlag konnten wir die kurze Zeit in Japan genießen. Tom, mein Mann, war überrascht, weil Japan ihn an Deutschland erinnerte. Am darauffolgenden Tag flogen wir weiter nach Beijing. Wir kamen rechtzeitig an, um die Stadt einen halben Tag lang eigenständig zu erkunden. Wir fanden China sehr besucherfreundlich, denn in den öffentlichen Verkehrsmitteln war alles auf Englisch zu lesen. Am ersten Nachmittag besuchten wir den Tiananmen-Platz und die Verbotene Stadt. In den darauffolgenden Tagen schlossen wir uns einer geführten Tour an und sahen mehr von dem Land, einschließlich der Chinesischen Mauer. Wir hatten eine wunderschöne Zeit.  


Danielle Desarmagnac  
Kiwanis Club Sud-Ouest   
Kiwanis-Distrikt Neuseeland-Südpazifik   
Kiwanis-Asien-Pazifik-Kongress 2020, Nepal 

Als der 47. Asien-Pazifik-Kongress in Nepal angekündigt wurde, reagierten wir sofort. Uns war klar, dass wir dieses Land in unserer Asien-Pazifik-Region besuchen wollten. 

Wir kamen zwei Tage vor Beginn des Kongresses an und erkundigten uns nach Ausflügen, die wir in der Zwischenzeit unternehmen konnten. Wir entschieden uns für einen Flug mit dem Hubschrauber, der zum Mount-Everest-Basislager ging, das auf einer Höhe von 8.200 Metern liegt. (Der Mount Everest ist 8.850 Meter hoch.) Mein Ehemann Bernard, ich und drei Kiwanis-Freunde standen sehr früh auf. Wir zogen uns warm an – mit Mützen, Schals, Handschuhen und wasserfesten Schuhen –, denn wir hatten vor im Schnee zu laufen! Im dichtesten Nebel machten wir uns auf den Weg zum Flughafen von Kathmandu. Wir holten unsere Bordkarten ab und gingen zu der Station, an der die Passagiere und die persönlichen Gegenstände gewogen wurden. Das ist sehr wichtig, denn der Pilot des Hubschraubers muss beim Flug in großer Höhe die Gewichtsbeschränkungen genauestens einhalten. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt, damit das Gesamtgewicht des Hubschraubers bei dem Flug bis auf 8.200 Meter Höhe gleichmäßig verteilt war. Dann ging es an einem Checkpoint vorbei und in einem kleinen Laden besorgten wir uns einen Kaffee oder Tee. Nachdem wir die Polizeikontrolle passiert hatten, warteten wir in der Abflughalle: 6.30, 7.30, 8.30 Uhr … Endlich bewegten sich die Leute und es ging zum Abflug. Ein Kontrolleur prüfte unsere Tickets und ein Kleinbus brachte uns dann zum Heliport. Der Nebel hatte sich endlich aufgelöst und der Pilot erhielt die Genehmigung zum Start. Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp in Lukla flogen wir über wunderschöne Täler. Der Flughafen von Lukla ist wegen seiner steilen Startbahn berühmt und nach Sir Edmund Hillary* benannt, einem berühmten Kiwanier aus dem Distrikt Neuseeland-Südpazifik. Nachdem der Sauerstofftank und der Sauerstoffzylinder für den Pilot gefüllt und überprüft worden waren, flogen wir weiter zum Mount Everest. Der Pilot erklärte, dass er auf einer Plattform im Tal in landen werde, um drei Personen aus der ersten Gruppe abzusetzen. Die zweite Gruppe würde weiter zum Mount Everest fliegen. Wir nutzten die Zeit, um Bilder von den um uns liegenden Bergen zu machen. Irgendwann hörten wir, wie der Hubschrauber zurückgeflogen kam. Jetzt war die erste Gruppe an der Reihe, zum Mount Everest zu fliegen. Wir stiegen in Etappen nach oben und der Pilot zeigte uns den berühmten Berg. Er warnte uns vor den Gefahren der Höhenkrankheit und möglichen Atemschwierigkeiten. Schließlich landeten wir im Basislager, 600 Meter unterhalb der schneebedeckten Spitze des Mount Everest. Wegen der Höhenlage und des Sauerstoffmangels klangen unsere Stimmen sehr abgehackt. Wir atmeten schnell und schwer. Der Pilot erinnerte uns daran, langsam zu atmen. Fast hatten wir den Mount Everest erobert. Nach den Fotoaufnahmen kehrten wir zum Hubschrauber zurück und flogen über die schneebedeckten Gipfel Nepals. Auf der Plattform luden wir die zweite Gruppe wieder ein und flogen zurück nach Lukla. Dort gab es ein spätes Begrüßungsfrühstück, bevor wir nach Kathmandu zurückkehrten. Es war ein unvergessliches Erlebnis. 

*Sir Edmund Hillary war ein Bergsteiger, Entdecker und Philanthrop aus Neuseeland. Er wurde am 20. Juli 1919 in Auckland geboren und starb am 11. Januar 2008. Am 29. Mai 1953, bei einer britischen Expedition, die von Brigadier General John Hunt geleitet wurde, bestiegen Edmund Hillary und der Sherpa Tensing Norgay als Erste den Mount Everest. Hillary trat dem Kiwanis Club Auckland, Neuseeland, bei und diente als Distriktbotschafter des Distrikts Neuseeland-Südpazifik für das weltweite Projekt zur Eliminierung von Jodmangelerkrankungen.


 

Claude Davidas 
Kiwanis Club Fort de France, Martinique   
Distrikt Ostkanada und Karibik 
Kiwanis-International-Kongress 2015, Indianapolis, Indiana, Vereinigte Staaten  

Die Feier zum 100. Jahrestag von Kiwanis war für Kiwanis-Mitglieder ein Ereignis, an dem man auf jeden Fall teilhaben wollte. Zu diesem Anlass organisierte der Club Fort de France im Jahr 2015 eine Reise für fünf Kiwanis-Mitglieder und deren Ehefrauen/Partner. Diese sollte vor und nach dem Kiwanis-International-Kongress in Indianapolis stattfinden.

Wir setzten uns zusammen, um Reisepläne zu schmieden und um zu besprechen, an welchen Ausflügen wir teilnehmen wollten. Diese Vorbereitungen begannen bereits mindestens sechs Monate vor unserer Abreise. In unserer Planung mussten wir Anschlussflüge, Flugkosten, Mietwagen, Unterkunft, Lebensmittel und zusätzliche Ausgaben berücksichtigen. 

Um unsere Reisezeit maximal ausnutzen zu können, reisten wir nachmittags von Martinique ab und kamen gegen 23:00 Uhr in Miami an. Dort verbrachten wir dann eine Nacht. 

Am nächsten Tag flogen wir nach Washington, D. C. Während unseres viertägigen Aufenthalts dort besichtigten wir die Orte mit der größten symbolischen Bedeutung: den großen Obelisken, der über das Zentrum der amerikanischen Hauptstadt hinausragt und zu Ehren von George Washington errichtet wurde, das Weiße Haus und das Kapitol. 

Auch die einheimische Gastronomie genossen wir. 

Danach ging es nach Indianapolis, wo wir am Kongress teilnahmen. Wir nutzten die Gelegenheit, das Kiwanis-International-Büro, die Monumente, die Stadt und ihre Umgebung – insbesondere die berühmte Pferderennbahn – zu besuchen. 

Nach dem Kongress in Indianapolis flogen wir für fünf Tage nach New York City. Dieser Aufenthalt war sehr durchorganisiert und lehrreich, denn einige unserer Kiwanis-Freunde hatten Familienangehörige in New York. Diese Stadt hat etwas Märchenhaftes an sich. Wir hatten das Vergnügen, die Freiheitsstatue zu besichtigen, und den Feinschmeckern unter uns wurde auch einiges geboten. 

Dieser Urlaub mit seinen verschiedenen Ausflügen und Höhepunkten sowie die Teilnahme am einzigartigen Kiwanis-International-Kongress, auf dem viele Freundschaften geschlossen wurden, werden für immer in unserer Erinnerung bleiben. 


Möchten Sie im nächsten Jahr Reisepläne im Zusammenhang mit wichtigen Kiwanis-Veranstaltungen schmieden? Hier sind einige wichtige Termine: 

März 2023: Kiwanis-Asien-Pazifik-Kongress 

Mai 2023: Kiwanis-International-Europa-Kongress  

21.–24. Juni 2023: Kiwanis-International-Kongress in Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten


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