Berühmte Familienmitglieder

Einige Mitglieder, die sich für die Kinder unserer Welt einsetzen, haben sich auch noch aus anderen Gründen Ruhm erworben.

Mitglieder der Kiwanis-Familie haben gezeigt, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Ruhm zu erreichen. Einigen Menschen gelingt es, indem sie Ländern bevorstehen, anderen, indem sie Popcorn herstellen, Berggipfel erkunden oder in den Weltraum geschickt werden. Einem Kiwanis-Mitglied werden bahnbrechende Erfindungen zugeschrieben, die die Welt verändert haben. Ein anderes Mitglied ist dafür bekannt, dass es einer Ente eine Stimme verliehen hat.

Unter unseren Mitgliedern gibt – und gab – es einige, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Einige Namen sind uns sehr vertraut, andere wiederum nicht. Wie wollen zehn dieser Mitglieder besser kennenlernen.

Amasa Coleman Lee
Dieser Name ist uns auf Anhieb vielleicht nicht bekannt. Der Zusammenhang wird erst dann deutlich, wenn man die Verbindung zu der Tochter dieses Mannes herstellt. Die US-Amerikanerin Harper Lee hat Berichten zufolge ihren Vaters — Amasa Lee — als Inspiration für die Figur von Atticus Finch, in ihrem Buch „Wer die Nachtigall stört“ („To kill a Mockingbird“), das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden ist, genutzt.

Der Autor Joseph Crespino identifiziert A.C. Lee in der Biografie „Atticus Finch“ als Mitglied des Kiwanis Clubs Monroeville, Georgia. Crespino schreibt, dass der Club sich gegen den Ku Klux Klan gestellt hatte, der von der Gemeinde forderte, einer afroamerikanischen High-School-Band zu verbieten, an der jährlichen Weihnachtsparade teilzunehmen. Berichten zufolge hat Lee den Clubpräsidenten A.B. Blass Jr. In seiner Entscheidung bestärkt: „Das hast du richtig gemacht, mein Junge.“

Sasheer Zamata
Zamata lief in einem Kostüm von Disneys Pluto herum. Sie führte diesen Job aus, um das Geld für ihre Schulausbildung zusammenzubekommen. Berühmt wurde die ehemalige Schülerin und Key-Club-Mitglied der Pike High School (Indianapolis, Indiana) erst, als sie im Jahr 2014 zur Besetzung der Fernsehsendung Saturday Night Live stieß. Sie ist bekannt für ihre Imitationen von u.a. Rihanna, Beyonce, Diana Ross und Michelle Obama.

Bei einem Interview erzählte die NCAAP-Botschafterin Trevor Fraser, von der Orlando-Sentinel Zeitung, dass ihr gesellschaftliches Engagement durch ihre Mitgliedschaft im Key Club geprägt wurde. „Ich habe die Zeit, Möglichkeit und Energie, anderen Menschen und Organisationen zu helfen. Deshalb sollte ich das auch tun“, sagt Zamata.

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Min Wu

Min Wu
Min ist der Star einer der beliebtesten Fernsehsendungen Taiwans: „Uncle Niao-Lai and Aunty Thirteen“. Min spielt die Rolle einer analphabetischen Witwe, die ihre einzige Tochter auf sehr traditioneller Weise erzogen hat.

Die Sorge um die Familie stand auch in ihrem Privatleben im Vordergrund und hat wesentlich ihre Entscheidung beeinflusst, dem Kiwanis Club Taichung Nu beizutreten und späterhin ihren Heimatclub, den Kiwanis Club Taichung, dem sie als Gründungpräsidentin bevorstand, zu gründen. Die Children‘s Foundation des Kiwanis-Distrikts Taiwan leitete eine Kampagne zur Schärfung des Bewusstseins für häusliche Gewalt, bei der sich Min zur Förderung dieser Kampagne als „Film-Oma“ verkleidete.

„Viele Schauspieler freuen sich über die Gelegenheit, etwas für die Gesellschaft zu tun. Ich danke Kiwanis, dass ich die Gelegenheit dazu hatte“, sagt sie in einem Interview für das Kiwanis-Magazin.

Sir Edmund Hillary
Am 29. Mai 1953 gelang es den Bergsteigern Hillary und Tenzing Norgay den höchsten Berg der Welt zu erklimmen: Mount Everest.

Später schloss sich Hillary dem Kiwanis Club Auckland, Neuseeland, an und diente als Botschafter des Distrikts Neuseeland-Südpazifik, für das weltweite Serviceprojekt zur Beseitigung von Jodmangelerkrankungen.

„Er ist zwar neu bei Kiwanis, aber er weiß, was Service bedeutet“, berichtet das Kiwanis-Magazin in der Märzausgabe 1970. „Nach der Eroberung des Everest, hat Sir Edmund zum Dank an den Sherpa, mit dem er gemeinsam diesen Gipfel erreicht hat, den Oberhäuptern des Dorfes Khumjung geholfen, eine Schule zu bauen.“

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In einem seiner bekannten US-Fernsehwerbespots, schwärmt Orville Redenbacher vor einem Polizisten, der ihm einen Strafzettel ausstellt, von seinem köstlichen Popcorn.

Orville Redenbacher
Während der 1980er war Redenbacher, der mit Hornbrille und übergroßen Fliegen im Fernsehen Werbung für sein Gourmet-Popcorn machte, in ganz Amerika bekannt. Die Werbespots endeten mit dem berühmten Satz: „Es wird Ihnen bestimmt schmecken oder ich heiße nicht Orville Redenbacher.“ Zu Bestzeiten gelang es seinem Popcorn-Unternehmen, ein Drittel des US-Marktes zu erobern.

Redenbacher gründete erfolgreich Kiwanis Clubs und diente als Lieutenant Governor. Er hat an vielen internationalen Kongressen teilgenommen und repräsentiert den Kiwanis Club Valparaiso, Indiana.

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Clarence Nash mit Donald Duck

Clarence Nash
Im Jahr 1934 produzierte Walt Disney’s Silly Symphonies den Zeichentrickfilm „Die kluge kleine Henne“ und stellte der Welt eine stürmische Ente, die einen Matrosenanzug trug, vor. Die Stimme des quäkenden und brüllenden Donald Ducks war die von Clarence Nash.

Einige Jahre, bevor er einen Job bei Disney bekam, um an verschiedenen Imitationen zu arbeiten, war  Nash ein umherziehender Entertainer. Während der Weltwirtschaftskrise verdiente er sich Geld in Clubs, bei Abendessenveranstaltungen, auf Partys und bei anderen Gelegenheiten. Bei einem Kiwanis-Abendessen in San Francisco lernte er einen Besucher, Jay Dutter, vom Kiwanis Club Los Angeles kennen, der von seiner Aufführung begeistert war. Dutter gab ihm eine Visitenkarte, mit den Worten: „Falls du mal im Süden landest, melde dich bei mir.“

Am 12 Mai 1930 kamen Nash und seine Frau, mit lediglich 30 Cent in den Taschen, in Los Angeles an. Er suchte Dutter in seinem Büro, im California Dairy Council, auf und nahm einen Job in der Werbeabteilung als „Whistling Clarence, the Adohr Birdman“ an. Dieser Job stärkte sein Selbstvertrauen und er begann in Rundfunksendungen aufzutreten, bis er schließlich von Walt Disney entdeckt wurde.

Mitte der 1950er Jahre erwarb Nash eine Tierhandlung und ein Saatgutgeschäft und trat dem Kiwanis Club Montrose-La Crescenta, Kalifornien, bei. Auf seiner Mitgliedskarte, die im Kiwanis-International-Büro vorliegt, befindet sich unter der Rubrik Klassifikation die Notiz „Tierhandlung“, mit dem Nachtrag „und die Stimme von Donald Duck“.

King Edward VIII
Nachdem Edward Albert Christian George Andrew Patrick David im Jahr 1936 den Thron Großbritanniens bestiegen hatte, erkundigte sich das Kiwanis Magazine beim ehemaligen Kiwanis-International-Vizepräsident J.W.C. Taylor, von Montreal, Quebec, nach Einzelheiten, wie der neue König dazu eingeladen wurde, dem Club beizutreten.

„Als wir in seiner Suite ankamen“, berichtet Taylor, „tanzte er gerade zur Musik, die aus einem Grammophon tönte. Als wir angekündigt wurden, stellte er sogleich seine Beschäftigung ein. Er sagte uns, dass er diese Frage mit seinem Sekretär, Sir Godfrey Thomas, besprochen hat und sich geehrt fühlt, Ehrenmitglied in unserem Club zu werden.“

Nach seiner Abdankung, am 11. Dezember 1936, wurde Edward VIII zum Herzog von Windsor erklärt.

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Thomas Edison, Connie Mack und Philadelphia A’s R.Q. Richards mit Kiwanis-Mitgliedern aus Florida. Foto mit Genehmigung von Edison & Ford Winter Estates.

Thomas Edison
Im Magazin The Economist wird Edison als Amerikas größter Erfinder  angepriesen. Edison ist bekannt für die Erfindung des Phonographs, der Filmkamera und der Glühbirne — genauer gesagt: der ersten langlebigen, praktischen Glühbirne.

Der „Genius vom Menlo Park“ hatte aber auch noch andere Interessen, wie z.B. Baseball und Kiwanis. Als Ehrenmitglied haben er und andere Kiwanis-Mitglieder aus Fort Myers professionelle Baseball-Teams davon überzeugen können, in dieser warmen Gemeinde Floridas ihr Training abzuhalten.

Während des Frühjahrtrainings hat sich der 80-jährige Edison dem Superstar Ty Cobb gestellt und Berichten zufolge den Hall of Famerumgehauen.

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Lieutenant Commander John W. Young, der im Jahr 1963 für einen eventuellen Flug zum Mond trainiert, ist in seinem Fluganzug kaum zu erkennen.

John Watts Young
Vor seiner Karriere als US-Marineoffizier, Testpilot und Astronaut und bevor er den Mond betrat, war  Commander Young Gründungsmitglied des Circle K Clubs beim Georgia Institute of Technology, in Atlanta, Georgia.

Er hat mehr als 15.000 Trainingsstunden bei NASA absolviert und ist der erste Mensch gewesen, der im Alleinflug den Mond umflogen hat. Er hat zweimal den Mond betreten und ist im Lunar Roving Vehicle über die Mondoberfläche gefahren.

Masaji Hiramatsu
In Nordamerika wird es Fastball, Slider, Screwball und Circle changeup genannt. In Japan gibt es eine Wurftechnik, die mit nichts anderem vergleichbar ist. Laut baseball-reference.com ist Hiramatsu der beste Spieler der Nippon Pro Baseball Organisation und ein Master der Shuuto-Wurftechnik. Der Shuuto ist ein ungewöhnlicher Wurf im Baseball und wird mit einem Drall nach außen geworfen.

Der rechtshändige Hiramatsu spielte für die Taiyo Whales und Yokohama Taiyo Whales von 1967 bis 1984. Insgesamt wurde er achtmal zum All-Star auserwählt. Seiner Wurftechnik, dem „Rasierklingen-Shuuto“ verdankt er es, im Jahr 2017 in der japanischen Baseball Hall of Fame aufgenommen zu werden.

Hiramatsu war Mitglied des Kiwanis Clubs Yokohama, Japan.


 

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