Vielfalt im Garten

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Kiwanis-Mitglieder in Jamaika bereiten die Erde für den Gemüsegarten der Schule vor.

Vorschulkinder in Jamaika werden bald Zugriff auf Obst und Gemüse haben, das auf dem Schulgelände angebaut wurde. 

Geschichte von Julie Saetre

Kiwanier in Jamaika wissen, dass die Landesschulen nicht nur die Köpfe, sondern auch die Körper der Kinder nähren. Nach Durchführung einer Bedarfsanalyse in der Gemeinde wurde ermittelt, dass einige Schulen es sich nicht leisten konnten, den Kindern nahrhafte Lebensmittel bereitzustellen. Etwas musste geschehen. 

Nach weiteren Untersuchungen stellte man fest, dass das Gelände von drei Schulen ausreichend Platz für einen ertragreichen Garten zur Verfügung hatte. Mit diesem Wissen schritten die Mitglieder der Kiwanis Clubs Greater Portmore und Central Portmore zur Tat über. Als Projekt für den Kiwanis-Tag setzten sie sich zum Ziel, einen Garten in der Schule anzulegen. 

Nach Einholung der Genehmigung und Absprache mit dem Schulvorstand der Sabina Basic School, in der Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren untergebracht sind, und der Stadtverwaltung von Portmore, begann die Gartenarbeit. Zu den Freiwilligen zählten 18 Kiwanis-Mitglieder, zwei künftige Mitglieder, der Direktor der Sabina Schule, zwei Lehrer und drei junge Leute aus der Gemeinde. 

„Zwei Wochen vor Beginn des Projekts, pflanzten wir Samen in kleinen Behältern an”, sagt Nordia Campbell, Präsidenting des Kiwanis Clubs Greater Portmore. „Wir beschafften die notwendigen Materialien und Werkzeuge und beseitigten das Unkraut auf dem Gelände.“ 

Nach zwei Tagen harter Arbeit war der Garten mit Samen/Setzlingen für Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Schalotten, Pak-Choi, Kraut und grünem Blattgemüse bepflanzt. Die Kiwanis-Mitglieder pflanzten außerdem auch Bäume (Apfel, Mandel, Zimtapfel, Spanische Limone und Mango) auf dem Schulgelände. Letztendlich erhielt die Schule zahlreiche Gartengeräte, die für die Pflege des Gartens benötigt wurden. 

„Der Schuldirektor, die Lehrer, der Eltern-Lehrervorstand und die Schulverwaltung bedankten sich recht herzlich bei uns“, sagt Campbell. 

Die Kiwanier sind mit ihrer Arbeit jedoch noch nicht fertig. Im zweiten und dritten Quartal des Kiwanis-Kalenders planen sie, einen Garten in den beiden anderen Schulen anzulegen.


 

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