STOLZE KIWANIS-MÜTTER

Wir feiern alle Kiwanis-Mütter, die mit ihrer Selbstlosigkeit und Leidenschaft für Service ein lebenslanges Vorbild für ihre Kinder sind. Hören Sie von sieben Familien – von Guadeloupe über die Vereinigten Staaten bis Japan –, deren Bindung durch gemeinsame Freiwilligenarbeit noch stärker geworden ist.


„Mein Vater, der auch Mitglied bei Kiwanis war, ist im Jahr 2006 verstorben. Viele Kiwanis-Mitglieder kamen zu seiner Beerdigung und tauschten Erinnerungen aus. Ich war sehr beeindruckt zu hören, wie viele wunderbare Dinge mein Vater und meine Mutter getan haben. Aus diesem Grund traf ich die Entscheidung, auch dem Kiwanis Club beizutreten. Gleichzeitig wollte ich auch meiner Mutter helfen, denn die Clubversammlungen fanden in ihrem Haus statt. Gemeinsam führten wir eine erfolgreiche Distriktversammlung durch. Wir arbeiten an Projekten, die krebskranken Kindern zugutekommen, und kümmern uns um sichere Unterkünfte für misshandelte Kinder. Wir sind stolz darauf, Kiwanier zu sein.“

Shoji Koike
Kiwanis Club Nishinomiya, Japan


Daniel

„Ich bin seit 2015 Mitglied bei Kiwanis. Im Jahr 2019 entschloss ich mich, einen neuen Club zu gründen: den Kiwanis Club Tiaré Paita. Ich fragte meine Mutter Elaine, ob sie mich bei diesem neuen Abenteuer begleiten möchte, und sie sagte sofort zu.

In meinem ersten Amtsjahr als Präsident schlug ich das Projekt ‚Blankets of the Heart‘ (‚Decken von Herzen‘) vor. Meine Mutter versammelte sehr schnell eine Gruppe älterer Damen, die Decken für Kinder in Neukaledonien strickten.

Ich bin sehr stolz auf meine Mutter. Es ergibt Sinn, dass sie Mitglied bei Kiwanis ist, denn sie wollte schon immer ihren Nachbarn helfen und sie liebt Kinder. Auch außerhalb von Versammlungen und Projekten unterhalten wir uns sehr oft über Kiwanis. Meine Mutter bemüht sich sehr, keine unserer Veranstaltungen zu verpassen.

Seit wir demselben Club angehören und für eine gemeinsame Sache kämpfen, sind wir sehr eng miteinander verbunden. Wir sind uns jetzt noch näher als jemals zuvor.“

Daniel Hinschberger
Kiwanis Club Tiaré Paita, Neukaledonien

Daniels Mutter, Eliane Pomrenka, sagt: „Ich bin stolz darauf, was mein Sohn Daniel alles für  unsere Mitglieder leistet und wie er den Kindern auf der ganzen Welt hilft. Er setzt sich 100-prozentig ein, lächelt immer und ist jederzeit bereit, ein neues Projekt anzugehen. Er ist mein ganzer Stolz.“


„Als ich mit meinen kleinen Kindern zu Hause war, konnte ich mir nicht vorstellen, einmal einem Kiwanis Club anzugehören. Ich hatte keine Zeit, mich alle zwei Wochen ein paar Stunden dort zu engagieren.

Seit ich mich erinnern kann, gehört meine Mutter einem Service-Club an.

Leider bin ich vor 20 Jahren aus meinem Heimatort weggezogen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Leidenschaft meiner Mutter einmal mit ihr teilen würde. Eines Tages erzählte sie mir von verschiedenen Online-Clubs und dass Serge F. Viau, der ehemalige Kiwanis-Distrikt-Governor, sich entschlossen hat, einen Online-Club zu gründen. Ich war auf der Stelle absolut begeistert. Gemeinsam einem Club anzugehören hat uns die Möglichkeit gegeben, Teil von etwas Besonderem zu sein. Bei unserem gemeinsamen Einsatz für die Kinder weltweit wurde unsere Verbindung zudem noch weiter gefestigt.“

Tracey Kinnonen
Kiwanis Club North Eastern Ontario

Tracey und ihre Mutter, Janice Davis, vom Kiwanis Club Sault Ste. Marie, sind nicht die einzigen Freiwilligen in der Familie. Janice’ Schwiegertochter, Angela Dawson, ist die Präsidentin des Kiwanis Clubs Sault Ste. Marie und ihre Enkeltochter, Charlotte Aelick, ist Mitglied des Kiwanis Clubs North Eastern Ontario.


ROBERTSNEWCROP

„Als ich klein war, sagte meine Großmutter immer, wenn ich traurig war, dass ich etwas Gutes für jemanden tun solle. Diesen guten Rat wollte ich auch an meinen Sohn weitergeben. Als sich die unglaubliche Gelegenheit ergab, für Kinder im ‚Destiny‘-Waisenhaus in Uganda die erste Bibliothek einzurichten, musste ich nicht lange überlegen. Ich bin mir nicht ganz sicher, wer das bessere Geschenk erhalten hat – die Schenkenden oder die Beschenkten. So oder so haben beide Seiten gewonnen. Ich werde niemals den nachdenklichen Blick meines Sohnes vergessen, als die Kinder im Waisenhaus die Bücher in ihren Händen hielten. Er hat viel darüber gelernt, was notwendig ist, vor allem aber auch darüber, was man nicht braucht, um glücklich zu sein. Auch hat er erfahren, was Dankbarkeit bedeutet. Ich glaube, dass die Perspektive eines Kindes, das diese Erfahrungen schon sehr früh macht, sich für immer verändert. Es erhält einen breiter gefächerten Blick auf die Welt, in der wir leben, und bekommt mit, dass schon eine einzige Person eine Menge bewirken kann. Als Eltern können wir versuchen diese Werte zu vermitteln, aber Taten sagen mehr als Worte. Die Zeit mit meinem Sohn im ‚Destiny‘-Waisenhaus wird für alle Zeiten meine liebste Erinnerung bleiben.“

Susan Roberts

Seit über einem Jahrzehnt arbeitet Susan Roberts mit Kiwanis-Mitgliedern in Missoula, Montana, zusammen und beliefert das „Destiny“-Waisenhaus und die „Destiny“-Schule in Uganda mit Vorräten und Nutztieren. Ihr Sohn Matt, ein ehemaliges Key-Club-Mitglied, begleitete sie auf ihren beiden Reisen, als er noch ein Kind war, und sagt: „Obwohl ich noch klein war, vertraute mein Mutter mir. Ich war ein Teil des Teams und trug meinen Teil dazu bei, etwas zu bewirken. Das werde ich niemals vergessen. Seite an Seite mit meiner Mutter zu arbeiten hat mich Bescheidenheit, Dankbarkeit, Antrieb, Führungsfähigkeiten und Liebe gelehrt. Ich habe gelernt, dass man schon mit geringem Aufwand die Lebensbedingungen einer anderen Person verändern kann. Meine Mutter ist eine absolute Kämpferin, wenn es um Service geht. Sie stellt sich niemals über einen anderen Menschen – ein absolutes Vorbild für alle.“


Veronique Girard

„Ich bin seit 2005 Mitglied bei Kiwanis und gehöre demselben Club an wie meine Eltern. Wir sind Gründungsmitglieder.

Es ist für mich ein schönes Erlebnis, zum selben Club zu gehören wie meine Mutter. Mit 24 Jahren wurde ich zur ersten Präsidentin des Clubs gewählt. Ich hatte das Glück, dass meine Mutter an meiner Seite stand und ich mich auf ihre Unterstützung und Hilfe verlassen konnte.

Meiner Meinung nach ergänzen wir uns gegenseitig. Ich kümmere mich eher um die IT und Kommunikation für den Club und meine Mutter konzentriert sich mehr auf die Aktivitäten (Nähen von Bannern, Organisation von Kleiderspenden, Zubereitung von Kuchen, Pfannkuchen und leckeren Gerichten für unsere Spendenaktionen …).

Somit haben wir die Möglichkeit, bei den Serviceprojekten und Spendenaktionen viele großartige Momente gemeinsam zu erleben. Meine Mutter ist immer da, wenn ich sie brauche. Wir haben Kiwanis für viele wunderbare Begegnungen und schöne Reisen zu danken …

Um mich bei meiner Mutter für all das zu bedanken, was sie für mich getan hat, habe ich ihr die besondere Zeller-Muttertagsmedaille (für das Eliminate-Projekt) geschenkt. Damit habe ich ihr für ihren Einsatz gedankt und gleichzeitig Leben gerettet.“

Véronique Girard
Kiwanis Club Ralia Koumac, Neukaledonien


McClarys

„Meine Tochter und ich sind schon seit 20 Jahren Mitglieder bei Kiwanis! Es ist wirklich ein Segen, all diese Jahre gemeinsam mit ihr und der Kiwanis-Familie Service leisten zu können. Ich finde, dass unsere Erfahrung dem Ausdruck ‚Kiwanis-Familie‘ eine neue Bedeutung gegeben hat. Es ist fast so, als hätte Victoria mich als Kiwanis-Mitglied gesponsert, da ich Kiwanis beigetreten bin, um einen K-Kids-Club für sie zu organisieren. Dadurch habe ich sehr viel von ihr darüber gelernt, was Service bedeutet. Victoria fungierte als Gründungspräsidentin im K-Kids-Club, im Builders Club und im Key Club. Ich begleitete sie als Beraterin auf jedem Schritt ihres Weges. Nachdem sie ihr Amtsjahr als Governor des Key Clubs beendet hatte, übernahm sie die Aufgabe als Lieutenant Governor für Circle K. Die gesamte Tragweite dessen wurde mir erst richtig klar, als ich meinem Distrikt als Kiwanis-Governor diente und meine Tochter einer meiner 24 Lieutenant Governors war.

Sie ist noch immer im Besitz ihrer K-Kids-Mitgliedskarte. Sie trägt diese Karte stolz bei sich, denn sie hat immer noch die gleiche Mitgliedsnummer, die sie bereits als K-Kids-Mitglied hatte! Wir arbeiten an vielen Projekten gemeinsam, einschließlich unseres jährlichen Kiwanis Indiana Balloon Fest, mit dem wir vor acht Jahren begonnen haben. Es ist eine Ehre, der Kiwanis-Familie gemeinsam mit einem Familienmitglied anzugehören und anderen Menschen zu dienen!“

Vanessa McClary
Kiwanis Club South Central Indiana


„Sobald mein Sohn 18 Jahre alt wurde, trat er meinem Kiwanis Club (Pointe-à-Pitre, Guadeloupe) bei. Meine Tochter war bereits seit zwei Jahren Mitglied in diesem Club. Beide meine Kinder sind seit der Gründung des neuen Internet-Clubs Baie-Mahault, den ich im Jahr 2016 gegründet habe, Mitglieder dieses Clubs und die meisten Mitglieder sind ihre Freunde.

Mein Sohn Bolaji diente von 2017 bis 2019 als Präsident. Meine Tochter Ando war Schatzmeisterin, danach stellvertretende Sekretärin. Heute lebt meine Tochter in Montreal, Kanada, und mein Sohn in Guyana. Unsere Clubversammlungen werden über das Internet fortgesetzt. Wir haben Mitglieder in Guadeloupe, auf dem französischen Festland, in Kanada, Guyana, Madagaskar und auf Martinique!

Während meiner zweijährigen Amtszeit als Lieutenant Governor haben meine Kinder mir bei allen Projekten geholfen. Sie nahmen an den Versammlungen meines Clubs teil, wenn ich nicht dabei sein konnte. Auch an Versammlungen anderer Clubs in ihrer Division beteiligten sie sich, da Kiwanis für sie sehr wichtig war. Der ‚Club‘-gedanke ist für sie nicht das Wichtigste. Wenn die beiden unterwegs sind, suchen sie in der Region, die sie bereisen, einen Club und nehmen, wenn möglich, an einer Clubversammlung teil.

Wir stehen uns sehr nahe, sind eng miteinander verbunden, typisch Kiwanis eben. Unsere Erfahrungen bei Kiwanis haben uns noch näher zusammengebracht.“

Inès Marinho
Kiwanis Internet-Club Baie-Mahault, Guadeloupe


 

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