CLUBS KAUFEN MIT ZUSCHÜSSEN COMPUTER FÜR KINDER

Bedürftige Kinder in Ontario, Tobago und Tokio erhalten von lokalen Kiwanis Clubs Computer, damit sie während der COVID-19-Pandemie ihre Schulaufgaben erledigen können.   

Als die COVID-19-Pandemie ausbrach, wurde der Schulunterricht weltweit für mehr als 1,5 Milliarden Kinder unterbrochen. Für einige Schüler lief dieser Übergang reibungslos ab. Die Schularbeiten, die normalerweise im Klassenzimmer stattfanden, wurden fortan zu Hause am Familiencomputer oder auf dem eigenen Laptop erledigt. 

Laut der United Nations Scientific and Cultural Organization (UNESCO) haben weltweit nahezu 830 Millionen junge Lernende keinen Zugang zu einem Computer. Zahlreiche Kiwanis Clubs haben sich zum Ziel gesetzt, etwas gegen diese digitale Kluft, die durch den Coronavirus offengelegt wurde, zu tun.  

Die Clubs arbeiten gemeinsam mit den Schuldistrikten und stellen den Schülern mit Zuschüssen vom Kiwanis Kinderfonds die Technologie bereit. 

Shelly-Ann McPherson-Price sagt, dass ihr Club bei der Lieferung von Lebensmittelkörben in Scarborough, Tobago, herausfand, mit welchen Schwierigkeiten die Familien in ihrer Gemeinde konfrontiert wurden. Sie hörte von einer Familie mit sechs Kindern, die alle versuchten, die Hausaufgaben mit dem Smartphone ihres Vaters zu erledigen. 

Der Kiwanis Club Scarborough versorgt mit dem Zuschuss des COVID-19-Soforthilfeprogramms 30 Kinder aus sechs Familien mit Lebensmitteln, Laptops und Internetverbindungen.  

Sie können helfen: Leisten Sie eine Spende an den Kiwanis Kinderfonds und helfen Sie Kiwaniern die dringenden Bedürfnisse von Kindern weltweit zu erfüllen – insbesondere während dieser Krise. 

„Zumindest können wir einigen Großfamilien, die keinen Computer, aber viele Kinder haben, etwas Erleichterung verschaffen“, sagt McPherson-Price. Sie fügt hinzu, dass der Inselstaat besonders schwer vom Rückgang des Tourismus betroffen sei. 

Der Kiwanis Club Kanata-Stittsville setzt laut Clubpräsident Glynn Kneebone Zuschüsse vom Kinderfonds dazu ein, Technologielücken im Osten Ontarios zu schließen. Gemeinsam mit dem Kiwanis Club Bytown wird mit den Schulvorständen von öffentlichen und kirchlichen Schulen ermittelt, welche Schüler einen Computer benötigen. 

Während die Schuldistrikte den Familien die Computer nur leihweise zur Verfügung stellen, haben die Kiwanier Chromebooks gekauft, die die Schüler behalten dürfen. Vor der Bewilligung des Zuschusses hatte der Club genügend Geld für den Erwerb von 60 Computern gesammelt. Der Zuschuss ermöglicht es dem Club, über das Kiwanis-Programm Computers for Kids noch neun bis elf weitere Chromebooks zu verschenken. 

Laut Kneebone hat der Club die Familien nicht persönlich kennengelernt, sondern nur von ihren Problemen gehört. Empfänger von Computern waren z. B. „Canadian First Nation“-Familien, eine kürzlich aus Äquatorialguinea nach Kanada eingewanderte Familie, eine Familie mit fünf Geschwistern, von denen zwei von Lernstörungen betroffen sind, und Geschwister, die mit ihrer betagten Großmutter zusammenleben. 

Kneebone sagt, der Club, der vor kurzem sein zweijähriges Jubiläum feierte, habe schon vor der Pandemie, die die Schüler zum Zuhausebleiben zwang, ein Computerprojekt in Erwägung gezogen. „Wir wussten bereits, dass es ein Problem gab. Keiner konnte jedoch ahnen, wie groß dieses Problem war, bis COVID-19 ausbrach“, sagt er.  

Die Reaktion der Schulbehörden auf dieses Programm war überwältigend.  

„Die Pandemie wird vorübergehen, aber diese Initiative von unseren Partnern in den Kiwanis Clubs wird weitreichende Auswirkungen auf die Schüler haben und die Chancengleichheit sowie Spitzenleistungen fördern“, schrieb der katholische Schulvorstand Ottawas an den Kiwanis Club Kanata-Stittsville. 

Bis zum 11. Mai hatte der Kiwanis Kinderfonds 27 Zuschüsse im Wert von mehr als 61.000 USD gewährt. Hier sind einige andere Beispiele dafür aufgeführt, wie die Clubs die Zuschüsse einsetzen, um ihren Gemeinden zu helfen:   

Kiwanis Club Tokio: Kiwanis-Mitglieder kaufen Computer und Tablets, um Kindern zu helfen, die keinen Zugriff auf Technologie haben. Der Club konzentriert sich darauf, staatlichen Kinderheimen zu helfen. 

Kiwanis Club Tambun, Perak, Malaysia: Der Kiwanis Club versorgt ein Waisenhaus und ein Heim, das sich um behinderte und ältere Menschen kümmert, mit verpacktem Mittags- und Abendessen. Der Club war in der Lage, mehr als 25.000 verpackte Mahlzeiten zu verteilen. 

Kiwanis Club Beavercreek, Ohio: Der Club unterstützt mit dem Zuschuss die Tafel „Feed the Creek“, die mehr als 4.500 Portionen Frühstück und Mittagessen an Kinder ausgibt, die kein Essen mehr in der Schule bekommen.  

Kiwanis Club Magandang Gensan, Südphilippinen: Dank des Kiwanis Clubs erhalten etwa 150 Familien Atemschutzmasken, Handdesinfektionsmittel und Lebensmittelpakete. Darüber hinaus hofft der Club arbeitslosen Müttern beizubringen, wie man wiederverwendbare Mundschutzmasken näht, damit sie so etwas Geld für ihre Familien verdienen können. 

Kiwanis Club Sincelejo, Kolumbien: Der Club bemüht sich darum, die Familien im Dorf Vereda Policarpa mit Lebensmitteln, Gesundheitsdiensten, Computern und Internetverbindungen zu versorgen. 


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