Die Wissenschaft sagt: Seid nett zueinander

Sie werden sich besser fühlen und andere Menschen auch. Freundlichkeit ist ansteckend. 

Wussten Sie bereits, dass Wissenschaft eine Rolle dabei spielt, wie sich Freundlichkeit auf unser Gehirn und unseren Körper auswirkt? 

„Ich nenne es den ‚Trifecta-Effekt‘“, sagt Brooke Jones, die Vizepräsidentin der Stiftung Random Acts of Kindness. „Wir alle wissen, wie wunderbar es sich anfühlt, wenn wir etwas Gutes getan haben oder etwas Gutes für uns getan wurde. Die Werte der Glückshormone Oxytocin, Serotonin und Dopamin steigen an und der Cortisol-Wert verringert sich. Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass Menschen, die Zeugen einer guten Tat werden, die gleiche psychologische Reaktion – mit der damit einhergehenden Zu- bzw. Abnahme dieser Chemikalien – verspüren. Oxytocin, Serotonin und Dopamin sind ‚Glückshormone‘, die blutdrucksenkend wirken, das Herz-Kreislauf-System stärken, unsere innere Ruhe fördern und Depressionen reduzieren. Cortisol ist ein ‚Stresshormon‘, dessen Konzentration im Blut sich verringert, wenn man regelmäßig an guten Taten teilhat.“

Wenn es also wissenschaftlich belegt ist, dass unser Wohlbefinden steigt, wenn wir Gutes tun (neben der Tatsache, dass wir zu besseren Menschen werden): Kann man lernen, freundlicher zu sein? Können wir auf das emotionale Wohlbefinden der Welt mit Freundlichkeit einwirken? Jones sagt: „Absolut.“ Tatsächlich bemühen sich die Mitarbeiter von Random Acts of Kindness (RAK) täglich darum, einen kostenlosen Freundlichkeits-Lehrplan für Schüler auszuarbeiten. Weltweit erreicht dieser RAK-Lehrplan mehr als zwei Millionen Schüler im Jahr.

„Wir wissen, dass Freundlichkeit gelehrt werden kann“, sagt sie. „Eine der Ressourcen, die wir anbieten, ist ein faktengestützter Lehrplan, der auf Freundlichkeit basiert. Er enthält Unterrichtspläne für das gesamte Schuljahr und deckt Konzepte wie Mitgefühl, Respekt, Verantwortung, Integrität und Dankbarkeit ab. Wenn wir Freundlichkeit praktizieren und beginnen, dieses Prinzip zu verkörpern, zeigen wir auf natürliche Weise anderen, warum sie so wichtig ist.“ 

Hier sind einige Tipps von RAK, wie Sie Freundlichkeit verbreiten und fördern können: 

  • Seien Sie freundlich zu anderen: Schicken Sie jemandem eine Nachricht mit „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“. Schreiben Sie eine positive Bewertung Ihres lokalen Lieblingsgeschäfts. Holen Sie die Mülltonne Ihres Nachbarn herein. Verschenken Sie ein inspirierendes Buch.  
  • Schonen Sie die Umwelt: Sparen Sie Wasser. Essen Sie in lokalen Restaurants. Stellen Sie Ihr Thermostat richtig ein. Zahlen Sie Rechnungen online. 
  • Seien Sie nett zu sich selbst: Legen Sie Ziele fest. Beginnen Sie mit einer Bewegungsroutine. Essen Sie gesund. Lernen Sie etwas Neues. 

Erhalten Sie weitere Tipps auf randomactsofkindness.org und erfahren Sie mehr über die Wissenschaft der Freundlichkeit. Diese Ressourcen stehen nur in Englisch zur Verfügung. 


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