Spendensammlung mit lokalen Speisen

Die folgenden vier europäischen Clubs haben unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln Spendenveranstaltungen durchgeführt, bei denen mit lokalen Delikatessen Spendengelder aufgebracht wurden.

Der Verkauf von Speisen zum Aufbringen von Spendengeldern ist in Gemeinden auf der ganzen Welt sehr beliebt. Was aber geschieht, wenn eine Pandemie ausbricht? Lesen Sie darüber, wie vier Clubs in Europa unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln Spendenveranstaltungen durchgeführt haben, bei denen lokale Delikatessen verkauft wurden.


BELGISCHES MEERESFRÜCHTEBUFFET 
Der Kiwanis Club Vielsalm, Belgien, sammelt schon seit mehreren Jahren Spendengelder mit einem beeindruckenden Meeresfrüchtebuffet aus Krabben, Austern, Hummern, Fisch, Shrimp und Muscheln. Im Jahr 2019 erwirtschaftete diese Spendenaktion einen Erlös von 13.000 Euro. 85 % der eingenommenen Beträge kamen einem onkologischen Betreuungsprojekt für Teenager, einem Babypflegeprojekt in Senegal, der Beschaffung von Mundschutzmasken für Jugendliche und anderen Zwecken zugute.  

Als der Erfolg dieser Spendenaktion jedoch wegen der COVID-19-Pandemie auf der Kippe stand, meldeten sich die Clubmitglieder freiwillig dafür, die Kühlfahrzeuge zu dem eine Stunde entfernt liegenden Bestimmungsort zu fahren, um die Lieferung der Speisen zu sichern. Die Anzahl der vom Club gelieferten Mahlzeiten hat sich in diesem Jahr um 140 % erhöht. 


MAHLZEITEN ZUR UNTERSTÜTZUNG EINER FAMILIE 
Der Kiwanis Club Issoire, Frankreich, verkaufte und lieferte Portionen von Choucroute, einem Gericht aus Sauerkraut, Fleisch und Kartoffeln. Mit dem Erlös wurde eine Familie mit Zwillingen unterstützt, die an lymphoblastischer Leukämie erkrankt sind.

ONLINE-VERKOSTUNG
Der Kiwanis Club European Professionals, Deutschland, führte eine online Whiskey-Verkostung durch, um finanzielle Mittel für ein Camp für krebskranke Kinder und deren Geschwister aufzubringen. Der Club beauftragte Experten, die die Teilnehmer durch die Verkostung führten. Er erhielt 10 % des Erlöses und weitere 260 Euro aus der Versteigerung einer besonderen Whiskey-Abfüllung, die er zu diesem Anlass gespendet hatte.  

MAHLZEIT ZUM MITNEHMEN 
Als die jährliche Gulaschaktion, die für gewöhnlich während des Weihnachtsmarktes stattfindet, abgesagt werden musste, schwenkte der Kiwanis Club Frick, Schweiz, um und führte stattdessen eine „Gulasch-to-go“-Veranstaltung durch. Eine örtliche Metzgerei sponserte das Fleisch. Die Mitglieder verkauften 700 Portionen Gulasch. Einige Firmen kauften sogar Mahlzeiten für ihre Mitarbeiter. Mit dem Reinerlös von etwa 5.500 Schweizer Franken werden Sozialdienste mehrerer Gemeinden und ein Bildungsprojekt für Flüchtlingskinder in Südafrika unterstützt.


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